Sie glauben eine Höchstgeschwindigkeit von 250 oder gar 300 km/h sei beeindruckend? Dann haben sie diese Autos noch nicht gesehen. Denn diese Autos knacken die 400er Marke mit Leichtigkeit und das trotz Straßenzulassung. Auf ihre Höchstgeschwindigkeit kommen sie nur auf ganz speziellen Fahrstrecken. Auf den meisten Strecken kommen sie hingegen auf eine hohe Beschleunigung trotz hoher Geschwindigkeit.
Im Rennen, um die Top 9 der schnellsten Serienwagen mit Straßenzulassung bis 2015 sind jedoch längst nicht mehr Ferrari, Lamborghini oder Mercedes. Sondern Koenigsegg, Bugatti, Shelbys Super Cars, 9ff getunter Porsche und Hennessey. Sie liefern sich seit den mittleren 2000er Jahren mit Tausenden Pferdestärken den Kampf um die Geschwindigkeitsrekorde. Allerdings sind diese Hypersportwagen nicht für Durchschnittsreiche gedacht und es werden von einem Modell maximal wenige Hundert Exemplare verkauft.
Platz 1: Koenigsegg One:1
Von diesem Modell wurden nur 6 Exemplare gebaut und es hat genau so viel PS wie Kilo. Es ist das teuerste Modell auf dieser Liste. Von 0-100 in 2,8 Sek., 0-200 in 5,8 Sek., 0-300 in 11,9 Sek., 0-400 in 21,5 Sek. PS: 1360 Vmax: 440 km/h Kosten: 3,3 Millionen Euro
Im November 2017 holte sich der schwedische Agera RS mit dem Motor des One:1 einen Geschwindigkeitsrekord in der Wüste Nevada. Der Agera RS hat den 0-400-0 Rekord vom Bugatti Chiron schon nach 3 Wochen geschlagen. Vom Agera RS wurden 25 Exemplare gebaut. Von 0 auf 400 benötigt er 26,9 Sekunden. Von 400 bis zum Stillstand 9,6 Sekunden und einen halben Kilometer. PS: 1360 Vmax: 447 km/h Kosten: ca. 1,5 Millionen Euro
Der besonders luxuriöse Chiron kann trotz seiner 2 Tonnen auch gut mithalten. Trotz seines extremen Preises konnten bereits über 300 von 500 Exemplaren verkauft werden. Somit sind die kraftprotzigen Franzosen die häufigsten Hypercars. Die rechnerisch erreichbare Höchstgeschwindigkeit liegt bei 463 km/h. Von 0-100 in 2,4 Sek., 0-200 in 6,1 Sek., 0-300 in 13,1 Sek., 0-400 in 32,6 Sek. und von 400-0 in 9,4 Sek.
PS: 1500 Vmax: 420 km/h(abgeregelt) Kosten: 2,8 Millionen Euro
Die Amerikaner verkaufen ihre Hypercars schon wesentlich billiger als die Europäer. Die Beschleunigung von 0 auf 100 folgt trotzdem in 2,5 Sekunden. Dieses Auto sieht einem Lamborghini ähnlich.
PS: 1370 Vmax: 444 km/h Kosten: 738.000 Euro
Platz 5: Porsche GT9 Vmax
2012 erreichte dieser vom 9ff getunte Porsche einen neuen Speed-Rekord. Um diese Geschwindigkeit zu erreichen, wurde das gesamte Fahrzeug stark verändert. So wurde zum Beispiel das Dach abgesenkt und der Radstand verlängert, um daraus ein echtes Hypercar zu machen. 0-100 in 3,1 Sek., 0-200 in 6,8 Sek., 0-300 in 13 Sek.
PS: 1400 Vmax: 437 km/h Kosten: ca. 540.000 Euro
Dieser amerikanische Sportwagen wird zwar in Kleinserie gebaut. Er ist aber trotzdem nicht besonders teuer. Ähm. Doch. Aber trotzdem billiger als die europäischen Hypercars. Im Januar 2013 kam der Venom GT aus dem Stand auf 300 km/h in durchschnittlich 13,6 Sekunden und somit zu einem Weltrekord für Serienfahrzeuge. Die Produktion wurde 4 Jahre später nach 13 Exemplaren eingestellt. Eine Extreme-Speed-Rarität zum Schnäpchenpreis.
PS: 1240 Vmax: 435 km/h Kosten: 850.000 Euro
Der Vorgänger des Chiron war 2010 Geschwindigkeitsrekordhalter. Es wurden 431 km/h erreicht. Die Verkaufsversion wird elektronisch abgeregelt. Von 0-100 in 2,5 Sek., 0-200 in 6,7 Sek., 0-300 in 14,6 Sek., 0-400 in 50 Sek. und von 400-0 in 9,4 Sek. Bremsweg von 400-0: 540 Meter
Das Standardmodell ist der erste Hypersportwagen Veyron 16.4, der 2005 erstmals 1000 PS und über 400 km/h brachte.
PS: 1200 Vmax: 415 km/h(abgeregelt) Kosten: ab 1,65 Millionen Euro
Der Vorgänger des Tuatara war 2007-2010 Geschwindigkeitsrekordhalter und das zum Sonderpreis.
PS: 1183 Vmax: 412 km/h Kosten: 470.000 Euro
Die 100 km/h erreicht er bereits nach 2,9 Sekunden. Nur zwei Exemplare wurden gebaut. Die Standardversion des CCXR kostete 1,45 Millionen Euro und es wurden davon 19 gebaut. Sie sind fast gleich schnell.
PS: 1032 Vmax: 402 km/h Kosten: 1,87 Millionen Euro









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